Ist die
Route 66 mit dem Motorrad gefährlich? Eine ehrliche Einschätzung
Die Frage stellt jeder, der zum ersten Mal über eine Motorradtour auf der Route 66 nachdenkt. Und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt drauf an.
Nicht auf das Glück. Nicht auf den Zufall. Sondern auf Vorbereitung, Erfahrung und die richtigen Entscheidungen — vor und während der Tour.
Wir fahren die Route 66 seit über 30 Jahren. Nicht vom Schreibtisch aus, sondern aus dem Sattel. Und wir kennen sowohl die Momente, die einem den Atem verschlagen, als auch die Stellen, an denen man wirklich aufpassen muss.
Was die Route 66 so besonders macht — und wo echte Risiken liegen
Die
Route
66 mit dem Motorrad
zu fahren ist kein normaler Urlaub. Es ist rund 4.000 Kilometer amerikanische
Geschichte — von Chicago bis nach Los Angeles. Weite Wüste
nabschnitte,
verlassene Diner, Naturwunder wie der Grand Canyon in Reichweite, und
Abschnitte, auf denen man stundenlang kaum einem anderen Fahrzeug begegnet.
Genau diese Einsamkeit ist gleichzeitig die größte Magie und das größte Risiko.
Wer auf der Route 66 eine Panne hat, steht manchmal 80 Kilometer vom nächsten Mechaniker entfernt. Wer ohne Vorbereitung in die Mojave-Wüste fährt, unterschätzt schnell die Hitze. Und wer ohne Orientierung auf alten Nebenabschnitten unterwegs ist, verliert sich leicht — im wörtlichen Sinne.
Straßenverhältnisse, Verkehr, Klima: Was du wirklich erwartet
Straße
Nicht jeder Kilometer der Route 66 ist in tadellosem Zustand. Es gibt Abschnitte — besonders in New Mexico und auf historischen Nebenrouten — die seit Jahren nicht mehr saniert wurden. Schlaglöcher, loses Schotter, abgesunkene Randstreifen.
Das bedeutet nicht, dass du das nicht fahren kannst. Aber es bedeutet, dass du aufmerksam bleiben musst. Mit einem schwer beladenen Reisemotorrad braucht man an solchen Stellen Fingerspitzengefühl.
Verkehr
Der Interstate-Verkehr auf parallelen Highways wie dem I-40 ist schnell und dicht — Trucks mit amerikanischen Maßstäben, die überholen. Auf den alten Originalabschnitten hingegen ist kaum Verkehr. Das macht die Fahrt entspannter, aber auch einsamer.
Klima und Jahreszeit
Das ist ein Punkt, den viele unterschätzen. Im Sommer steigen die Temperaturen in Arizona und der Mojave-Wüste auf 45 °C und mehr. Sonneneinstrahlung, Dehydrierung, Hitzeerschöpfung — das sind echte Risiken, keine Übertreibung.
Wir empfehlen, die Wüstenabschnitte im Frühjahr (April/Mai) oder Herbst (September/Oktober) zu fahren. Dann ist das Klima angenehm, das Licht ist phänomenal, und die Straßen sind weniger überlaufen.
Was USBT-Kunden anders machen
Der entscheidende Unterschied zwischen einer gefährlichen und einer sicheren Route-66-Tour ist nicht der Zufall — es ist die Vorbereitung.
Wer mit uns auf die geführte Route-66-Tour von Chicago nach Los Angeles geht, fährt nicht allein ins Unbekannte.
Was das konkret bedeutet:
· Deutschsprachige Guides, die jede Kurve kennen. Unsere Guides fahren die Route jedes Jahr selbst. Sie wissen, welche Abschnitte aktuell schlechte Straßen haben, wo Hitze, Baustellen oder Unwetter problematisch werden können — und sie passen die Route in Echtzeit an.
· Kein Schaden auf eigene Kosten. Unser TOP-SCHUTZ bedeutet: 0 € Selbstbeteiligung bei Schäden oder Diebstahl, 2–7,5 Millionen Euro Zusatzversicherung, und eine Reifenpannen-Versicherung. Du fährst, ohne dir Gedanken zu machen, was passiert, wenn mal etwas schiefgeht.
· Gepäcktransport. Dein Gepäck fährt im Begleitfahrzeug mit. Du sitzt leichter auf dem Bike — das macht sich gerade auf langen Tagesetappen und schlechten Straßenabschnitten deutlich bemerkbar.
· Kommunikation und Notfallplan. Falls doch etwas passiert — Sturz, Erkrankung, technischer Defekt — ist sofort Hilfe da. Nicht irgendwann. Sofort.
Konkrete Tipps für eine sichere Route-66-Motorradtour
Ob du mit uns oder eigenständig fährst — diese Punkte solltest du kennen:
· Fahre die Wüstenabschnitte nicht im Hochsommer. Hitze über 40 °C ist ernst zu nehmen. Frühstart (vor 8 Uhr), viel Wasser, Pausen im Schatten sind Pflicht.
· Plane Puffer ein. Die Route 66 belohnt Entschleunigung. Wer jeden Tag mit strammen Etappen verplant hat, gerät unter Druck — und macht Fehler.
· Prüfe deinen Führerschein. Für Motorräder über 125 ccm brauchst du in den USA einen Motorradführerschein der Klasse A (oder einen internationalen Führerschein). Das ist keine Kleinigkeit.
· Kommuniziere deinen Plan. Hinterlasse täglich die Route und Übernachtungsort bei jemandem zu Hause. Bei Selfdrive-Touren besonders wichtig.
· Wähle das richtige Bike. Eine Harley-Davidson Street Glide oder Road King ist für die Route 66 ideal — komfortabel, durchzugsstark, bewährt. Ein leistungsschwaches oder nicht eingefahrenes Bike macht die langen Etappen unnötig anstrengend.
· Versicherung klären, bevor du startest. Standard-Mietversicherungen haben hohe Selbstbeteiligungen. Das kann teuer werden.
Fazit: Gefährlich? Nein — wenn du weißt, was du tust
Die Route 66 ist kein Anfängergelände und kein Selbstläufer. Aber sie ist auch kein unmögliches Abenteuer.
Wer vorbereitet reist — mit den richtigen Informationen, der richtigen Ausrüstung und dem richtigen Begleitschutz — fährt eine der schönsten Motorradstrecken der Welt. Und kommt mit Erlebnissen zurück, über die man noch in zehn Jahren redet.
Wir helfen dir, genau diese Tour zu planen. Ohne Risiken, die du nicht kennst. Ohne versteckte Kosten. Und ohne den Stress, der entsteht, wenn man allein in einer fremden Situation steckt.
Vereinbare jetzt ein kostenloses Beratungsgespräch — wir besprechen deine Wünsche, dein Erfahrungslevel und die beste Route für dich persönlich.
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US BIKE TRAVEL® — Motorradreise-Spezialist seit 1992. Röttenbach, Bayern.
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